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Mein Mini-„BLOG“

Hier wird es von Zeit zu Zeit neue Inhalte geben, je nachdem, was mir gerade mal so einfällt, auffällt, oder worüber ich mich wundere.

Es ist nichts Besonderes, mal wird es amüsant, mal nachdenklich, zynisch, spöttisch, kritisch, oder oder oder ...

Einträge mache ich hier, wenn es thematisch nicht in meine anderen Bereiche einzusortieren ist. Und aufgeteilt wird das Ganze nach Monaten oder nach Jahren, je nachdem, wie viel hier in Zukunft so an Beiträgen zustande kommen wird.

Ein echtes Blog im Sinne eines Onlinetagebuches mit täglichen Einträgen wird hier aber nicht entstehen!


12.08.2006: Gib mir all Dein Gold, Teil 1!
20.08.2006: Steinbrücks tolle Ideen, Teil 1 (?)
22.08.2006: Gib mir all Dein Gold, Teil 2!
23.08.2006: Totales Erstaunen
03.09.2006: Hat Google nun schon die Welt gekauft?
08.09.2006: Auflehnung gegen die Rechtschreibreform? Es geht sogar noch viel schlimmer!
10.10.2006: Preise vor der Mehrwertsteuererhöhung erhöhen? Machen wir nicht. Ehrlich!
18.10.2006: Der Schönheitstip der Schauspielerin Anja K.
12.11.2006: Dusch- & Badegel in besonderen Duftnoten
27.11.2006: Risiko à la Merkel
Mini-Blog 2007

Gib mir all Dein Gold, Teil 1! (12.08.2006)

Los geht's mit dem Thema Tintenstrahldrucker. Tinte kann ja bekanntlich mehrfach in Gold aufgewogen werden, wie man an meinem Beispiel sieht:

Neulich war ich bei Staples, für meine Tochter Schulmaterial für die fünfte Klasse kaufen, was uns insgesamt locker mehrere hundert Euro kosten wird. Nur gut, daß wir nicht auch noch Schulgeld bezahlen müssen. (Nachtrag: Das sollte ich wohl besser nicht zu laut sagen, sonst klaut mir am Ende noch ein gewisser Herr Steinbrück diese dumme Idee nach seinem nächsten Urlaub!)

Bei Staples nun sah ich einen Canon ip4200 für sage und schreibe nur noch 89 EUR. Geil! Mein i865 hat „damals“ immerhin noch satte 100 EUR mehr gekostet!

Der ip4200 zeichnet sich durch eine sehr praktische Form aus. Man kann einfach alles zu- bzw. hochklappen, und der Drucker ist obenauf flach. Er läßt sich von außen mit Sicherheit deutlich besser reinigen als mein i865, dessen Gehäuse oben gewölbt ist und der auch sonst ziemlich viele unpraktische Ecken und Kanten hat, an denen sich der Staub fängt.

Desweiteren muß man beim i865 zum Bedrucken von DVDs immer noch einen Extra-Vorsatz am Drucker montieren, der mit der Zeit allerdings ausleiert, so daß das Tray, auf dem die DVD befestigt wird, mittlerweile per Hand unterstützt werden muß. Beim ip4200 legt man einfach nur das Tray ein, nachdem man eine Klappe heruntergeklappt hat. Es hätte auf den ersten Blick nur Vorteile, dieses neue Druckermodell zu besitzen.

Da könnte man also auf die Idee kommen, den alten bei Ebay zu verhökern und einen neuen zu kaufen. Und ich war doch sehr erstaunt, daß man mit einem gebrauchten i865 (oder auch dem Modell ip3000) Preise erzielen kann, die deutlich über dem Kaufpreis des ip4200 liegen!

Allerdings war ich doch nur ganz kurz erstaunt, bis ich nämlich sah, daß der Vorzug des i865 oder des ip3000 ist, daß sie mit Tintentanks von Drittherstellern betrieben werden können. Beim ip4200 ist das nicht mehr möglich, weil dessen Tanks mit Chips „gesichert“ sind. Eine Ladung Tinte für den i865 kostet mich vom guten Dritthersteller Pelikan nur 19,90 EUR. Eine Ladung für den ip4200 dagegen würde mich, weil ich die Tinte von Canon kaufen müßte, über 50 EUR kosten! Da ist es doch kein Wunder, wenn ich bei Ebay für den i865 mehr bekäme, als ich für einen neuen bezahlen mü&szig;te.

Also: nein, danke. Ich behalte meinen alten, unpraktischen i865, der sich schlecht abstauben läßt, und den ich beim Bedrucken von DVDs per Hand unterstützen muß. Ich habe nämlich keinen Goldscheisser im Keller, mit dem ich das teure Canon-Gold ... äh, die Tinte bezahlen könnte!


Steinbrücks tolle Ideen, Teil 1 (20.08.2006)
(Hoffentlich gibt es keine Fortsetzung!)

Peer Steinbrück, Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland in der großen Koalition von 2005 (bis 2007 ? :-) , war bis neulich noch im Urlaub. Und gegen Ende seines Urlaubs muß es wohl gewesen sein, da gab er der großen deutschen Zeitschrift „Hörzu“ ein Interview.

Der Kernsatz bezüglich der notwendigen privaten Altersvorsorge war: „Das heißt: Wir müssen im Zweifel auf eine Urlaubsreise verzichten, um für später vorzusorgen.“ Gleichzeitig sagte er, daß er bereits wüßte, daß man für solch unpopuläre Äßerungen öffentlich ganz schön verhauen werden könne. (Aber, aber! Warum denn das, Peer? Wenn Du und alle anderen Politiker auf Urlaub verzichten und für unser aller Altersvorsorge spendieren werdet, dann werden wir Euch doch nicht verhauen!)

Es sollte eigentlich jedem klar sein! Und das ist sogar jedem klar, der nicht in Deutschland wohnt und arbeitet!

Das Problem ist nur, daß ich mir das wirklich gar nicht leisten kann!

Als popeliger kleiner Angestellter bekam ich seit 2001 keine Gehaltserhöhung, weil es der Wirtschaft weder unter CDU- noch unter SPD-Regierung noch unter der großen Koalition gut genug geht, damit meine Chefin weiter Tarifgehalt zahlen kann. Im Gegenteil: Weihnachtsgeld wurde gestrichen, und Ihr Politiker habt das sogar gutgeheißen, obwohl Ihr mit den Steuereinnahmen daraus gerechnet habt! Also bringe ich jetzt gerade noch so viel Geld nach Hause, daß es für die Ernährung einer Familie mit 4 Mitgliedern genügt. Noch!

Jetzt noch mal kurz an den Eintrag eins weiter oben gedacht: Wir geben dieses Jahr zirka 300 EUR für Schulsachen aus, und das ist ja erst die Erstausstattung zum Beginn des Schuljahres!

Windeln für unseren Jüngsten sind mit 16% Mehrwertsteuer (ab nächstem Jahr 19%!) zu bezahlen, während Katzen- und Hundefutter als Lebensmittel mit ermäßgten 7% besteuert werden. Tolle Familienförderung, die offensichtlich lieber Haustierchen subventioniert. Nichts gegen Haustiere, aber zahlen die irgendwann mal irgendetwas in die Rentenkassen ein?

Gas und Strom sind in den letzten zwei Jahren um 40% teurer geworden, und obwohl wir beim Verbrauch sparen, bezahlen wir bereits jetzt 50 EUR mehr im Monat an Vorauszahlungen, und die nächste Preisrunde steht kurz bevor!

Wir haben statt zwei Autos nur noch eines, das auch noch deutlich weniger verbraucht als jedes einzelne der beiden alten Autos. Finanziert wurde es zum Teil von unseren Eltern und Großeltern! Trotzdem haben wir keinen Spareffekt, weil die Spritpreise vor allem auch durch die Ökosteuer massiv gestiegen sind.

Ist man krank, muß man auch noch Zuzahlungen leisten, und bis zu 2% vom Brutto zusätzlich zum Krankenkassenbeitrag sind auch reichlich viel Geld! Außerdem wird der Krankenkassenbeitrag immer und immer wieder erhöht, was sich dann jedes Mal paradoxerweise auch noch „Reform“ nennt, aber der Begriff ist wohl durch Politiker nun anderweitig belegt, als er dem eigentlichen Sinn nach noch im Duden steht!

Genauso ist es wirklich keine „Stärkung der Eigenverantwortung“, wenn ich für meine chronische Erkrankung einen sehr großen Teil selbst bezahlen darf! Niemand wird irgendwo „gestärkt“, und es liegt auch nicht in meiner eigenen Verantwortung! Es zieht einem nur Geld aus der Tasche, das diejenigen Leute mehr haben, die keine Krankheit haben!

Dummerweise bekomme ich als chronisch Kranker (ja, ich bin sogar schwerbehindert, 60% bis 2016!) natürlich auch keinen gutbezahlten Arbeitsplatz, obwohl meine Leistungen als herausragend bescheinigt werden. Es könnte ja sein, daß ich doch mal krank werde, und jedes Jahr 6 Wochen zusätzliche Lohnfortzahlung und 5 Tage Sonderurlaub bindet sich kein Arbeitgeber ans Bein. Dumm gelaufen! So verdiene ich eben knapp mehr, als wenn wir Hartz 4 beziehen würden.

So, das nur mal zu einem Teil der Kosten, die einer Familie mit Kindern gegenüber Leuten ohne Kinder mehr entstehen!

Herr Steinbrück, vielleicht könnten Ihre Mitarbeiter uns mal sagen, wo wir nun so viel Geld herbekommen, daß wir uns davon einen Urlaub leisten können, den wir dann für die Altersvorsorge streichen? Ich als Buchhalter kann es nicht, denn wenn die Ausgaben trotz Sparmaßnahmen steigen, während das Einkommen sinkt (allein schon die vom Staat verursachten Beitragserhöhungen in der Krankenversicherung der letzten Jahre machen uns finanziell extrem zu schaffen!), dann kann man nur noch kapitulieren!



Übrigens: Ich hätte ja sehr gerne betriebliche Altersvorsorge, aber wenn mein Betrieb schon nicht genug Geld für normale Gehaltserhöhungen aufbringen kann, wie sollte er dann zusätzlich eine Altersvorsorge f¨r mich abschließen?

Ich könnte nun natürlich selbst auf Gehalt verzichten und dieses arbeitnehmerfinanziert in eine betriebliche Altersvorsorge einzahlen lassen. Das Rechenbeispiel ist ja einfach:

aktuelle GehaltsabrechnungGehaltsabrechnung mit Direktversicherung
monatliches Bruttogehalt3.000 €3.000 €
Beitrag zu DV aus Gehaltsverzicht0 €-100 €
Gesamtbrutto3.000 €2.900 €
-Steuern (inkl.Soli; Ki-St.)636,73 €600,02 €
-SozVersicherung660,00 €638,00 €
Nettogehalt1.703,27 €1.661,98 €
Differenz netto alt/neu- 41,29 €

Ist doch super! Ich verzichte netto lediglich auf 41,29 EUR und zahle trotzdem volle 100 EUR in die Altersvorsorge ein!

Wenn da nicht der folgende Fehler wäre: Ab 2008 ist das so nämlich nicht mehr möglich, weil dann Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit für arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersvorsorge wegfallen! Ab dann muß ich die 100 EUR aus dem Netto aufwenden, bezahle also 58,71 EUR mehr pro Monat.

Das ist eine Ungleichbehandlung gegenüber jemandem, dem der Arbeitgeber diesen Betrag oben aufs Gehalt drauflegt. Allerdings ist das noch nicht alles, denn für die Auszahlungen aus der Rentenversicherung, die dann aus meinen bereits versteuerten Beträgen geleistet wurden, ist die volle Steuer zu bezahlen. Eine Doppelbesteuerung meines Geldes, dafür, daß ich auch noch selbst betriebliche Altersvorsorge betreiben will? Das ist doch dann eine eher betrübliche Altersvorsorge!


Gib mir all Dein Gold, Teil 2! (22.08.2006)

Wir trinken nicht viel Kaffee. Aber ab und zu möchte man doch mal schnell einen frisch aufgebrühten Kaffee haben, und so sind wir vor einiger Zeit Besitzer einer Senseo geworden, weil die Pads auf Dauer nicht so teuer sind, als wenn man dann ein Paket alten Kaffee wegwirft.

Wir trinken aber nicht so gerne den Senseo-Kaffee von Douwe Egberts, also haben wir dann immer die Pads von Jacobs gekauft. Da stand auf der Packung der Spruch: „Aus patentrechtlichen Gründen werden unsere Kaffeepads zur Zeit nicht für die Verwendung in Kaffeepadmaschinen der Marke Philips/Senseo angeboten.“

Es gibt da wohl ähnliche Patentstreitigkeiten wie zwischen den Tintenstrahldruckerherstellern und den Drittherstellern von Tinte. Die wollen auch ihre Flüssigkeiten mehrfach in Gold aufrechnen lassen, also warum nicht auch Kaffee richtig teuer bezahlen lassen? So wird dann die FOrm des Pad kurzerhand patentiert, und keiner darf solch ein Pad ohne Lizenzgebühren nachproduzieren. Und wenn ein anderes Pad trotzdem passt, aber nicht dem patentierten entspricht, dann klagt man eben gegen den Hinweis, daß die Pads trotzdem passen.

Seit kurzer Zeit steht auf der Jacobs-Kaffeepad-Packung nun der Spruch: „Nicht geeignet für Senseo- und Petra-Kaffeepadmaschinen.“ Sinnigerweise ist das zurzeit noch nur ein Aufkleber, der den anderen Spruch überklebt. Man darf also nicht darauf hinweisen, daß der ganze Schwachsinn aufgrund von Patentstreitigkeiten passiert, sondern man darf nur sagen, daß sie nicht für die Maschinen nicht geeignet sind, obwohl sie immer noch passen!

An Philips und Douwe Egberts: Gewinnmaximierungsabsicht muß nicht in grenzenloser Geldgeilheit enden!
Jacobs Kaffee-Pads nicht für Senseo!

Jacobs Kaffee-Pads nicht für Senseo!

Au weia! Was mache ich denn nun? Mache ich mich jetzt irgendwie strafbar, wenn ich die Pads da trotzdem reinpacke?

Ideal für alle Kaffeepadmaschinen

Ach, bin ich erleichtert! Seit November 2006 ist Jacobs-Kaffee auch wieder ideal für alle Kaffeepadmaschinen.


Totales Erstaunen (23.08.2006)

Neulich habe ich bei Pearl die nebenstehende Werbung gesehen:

Irgendwie gefällt mir der Spruch: „Ihre Freunde jedenfalls werden staunen!“

Aber was denken die eigentlich, was ich für dumme Freunde habe? Na gut, ich fühle mich von der Werbung nicht angesprochen, also geht es wohl auch nicht um meine Freunde.

Dann mal anders gefragt: Wie anspruchslos dumm müsste ein Mensch sein, daß er davon beeindruckt sein sollte, wenn jemand mit einem Ring eine Flasche öffnet? Oder denken die bei Pearl gar noch, daß jemand auf die Idee käme, man würde die Flasche mit der bloßen Hand öffnen?

„Ey, Alda! Boah, endgeil krass, ey! Wie hasten das jetz gemacht? Hohohooahh! Ich bin voll perplezt, so was habbich ja noch nie gesehen. Check this out, man!“

„Na, dann wadde doch ersma ab, wie ich mir nachher mit der Kneifzange die Socken ausziehe, ey. Das widdich echt umhaun!“

Flaschenöffner-Ring: Ihre Freunde werden Augen machen!


Hat Google nun schon die Welt gekauft? (03.09.2006)

Erstaunt fand ich heute in einem Karstadt-Prospekt nebenstehende Abbildung.

Spontan fiel mir dazu ein, ob Google denn nun schon ein Copyright auf die gesamte Erddarstellung hat!?! Warum soll das ein Puzzleball „Google Earth“ sein? Google hat die Satellitenaufnahmen auch nur bei den Satellitenbetreibern eingekauft. Haben sie etwa auch gleich exklusive Vermarktungsrechte für diese Aufnahmen erhalten, so daß jetzt jedes dieser Fotos mit „Google“ gekennzeichnet werden muß? Finde ich irgendwie sehr eigenartig. Das wird dann doch langsam zu viel mit der Google-Manie!

Ravensburger Puzzleball: Google Earth


Auflehnung gegen die Rechtschreibreform? Es geht sogar noch viel schlimmer! (08.09.2006)

Teilweise haben Zeitungsredaktionen beschlossen, die einzelnen Stufen der Rechtschreibreform gar nicht umzusetzen, teilweise hat man eine Redaktionsschreibweise beschlossen, in der die größten Dummheiten der Reformstufen beseitigt wurden, teilweise hat man sogar von Neuschreib auf Altschreib zurückgewechselt. Hat aber alles gar nichts damit zu tun, was in Hannover geschehen ist, denn dort verstößt eine Universität ganz bewußt gegen geltende Rechtschreibregeln, und zwar gegen alt wie neu, weil sich an der Bindestrichregelung gar nichts geändert hat!

„Seit dem 1. Juli 2006 heißt die Universität Hannover Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.“ lautet die Überschrift auf der Seite Ext. Linkhttp://www.uni-hannover.de/de/aktuell/online-aktuell/news/02908/.

Jemand wie ich, der sich absolut nicht an Deppenleerzeichen gewöhnen kann, weil er weiß. daß solche Wortzusammensetzungen mit Bindestrichen durchgekoppelt werden, bekommt Bauchschmerzen, die ob der Tatsache, daß es sich bei einer Universität um eine der höchsten Bildungsstätten der Republik handeln sollte, gleich noch schlimmer und schließlich sogar qualvoll werden, wenn man die „Begründung“ der Universitätsleitung liest, die man als Antwort auf eine Anfrage erhält, warum bewußt gegen geltende Rechtschreibregeln verstoßen wird:

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihre Anmerkungen zur Schreibweise des neuen
Namens der Leibniz Universität Hannover.

Sie haben Recht, dass nach den Regeln der deutschen Rechtschreibung bei
Zusammensetzungen mit mehreren oder mehrteiligen Namen Bindestriche gesetzt
werden (daran hat sich auch nach der Reform nichts geändert). Man schreibt
also:

Johannes-Gutenberg-Universität

Max-Planck-Gesellschaft

Annette-von-Droste-Hülshoff-Ausgabe.

Nun wird aber bei Namen häufiger von dieser Regel abgewichen. So findet man
gerade für Universitäten sehr unterschiedliche Schreibweisen:

Friedrich-Schiller-Universität Jena

und

Ludwig-Maximilians-Universität München,

aber auch 

Eberhard Karls Universität Tübingen

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 

oder

Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt).

Das Präsidium der Leibniz Universität Hannover hat sich bewusst gegen
Bindestriche zwischen den einzelnen Begriffen entschieden. Wir möchten die
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, kurz Leibniz Universität
Hannover, als Marke etablieren. Der Verzicht auf Bindestriche erleichtert auch
den Einsatz der Marke im internationalen Bereich. Dabei nehmen wir den Verstoß
gegen die Rechtschreibregeln in Kauf.

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

Stefanie Beier

..........................................
Dr. Stefanie Beier
Pressesprecherin
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Leibniz Universität Hannover 
Welfengarten 1
30167 Hannover
Tel.: AUS DATENSCHUTZRECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT
Fax: AUS DATENSCHUTZRECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT
mailto: AUS DATENSCHUTZRECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT
www.uni-hannover.de
..........................................
Seit dem 1. Juli 2006 trägt die Universität Hannover den neuen Namen Leibniz
Universität Hannover, aktuelle Informationen sind unter www.uni-hannover.de
abrufbar.
Wie ausgesprochen dämlich ist denn diese Begründung? „Der Verzicht auf Bindestriche erleichtert auch den Einsatz der Marke im internationalen Bereich. Dabei nehmen wir den Verstoß gegen die Rechtschreibregeln in Kauf.“

Hat sich eine Universität nicht per Gesetz an geltende Rechtschreibregeln zu halten? Und der „internationale Einsatz einer Marke“ wird durch das Weglassen von Bindestrichen erleichtert? Kennen Engländer und Amerikaner etwa keine Bindestriche? Eher stören die sich doch wohl an „Universität“, weil sie ja nur „University“ kennen!

Und als Argument anzuführen, daß man schließlich in Tübingen, Oldenburg und Frankfurt genauso blöd ist, das schlägt doch dem Faß die Krone ins Gesicht, oder wie lautete doch gleich dieses Sprichwort? ;-)


Preise vor der Mehrwertsteuererhöhung erhöhen? Machen wir nicht. Ehrlich! (10.10.2006)

Im Rahmen der Mehrwertsteuererhöhung werden den Einzelhandelsketten die derzeitigen „Schwellenpreise“ kaputtgemacht. Eine Ware, die jetzt inklusive 16% MWSt 6,99€ kostet, kostet inklusive 19% MWSt dann 7,17€. Solch krumme Preise sind unbeliebt, denn es steht eine 7 vor dem Komma. Bei 6,99€ steht die psychologisch wichtige 6 davor, obwohl es ja eigentlich schon 7€ sind.

Nun sagt der Einzelhandel, daß vor der Mehrwertsteuererhöhung auf keinen Fall die Preise angehoben werden, nur um am 1.1.2007 nochmals die Preise „anzupassen“. Im Gegenteil wird der Einzelhandel angeblich einen großen Teil der Preise unverändert lassen und die Mehrwertsteuererhöhung gar nicht voll an den Kunden weitergeben.

Ui, wie großzügig ... Aber kein Kunststück! Grundnahrungsmittel wie Brot, Wurst, etc. sind sowieso nur mit ermäßigtem Mehrwertsteuersatz besteuert. Da darf also gar nichts erhöht werden! Und wenn ein Einzelhändler damit argumentieren will, daß schließlich auch seine Kosten steigen, dann ist dem entgegenzuhalten, daß für den Unternehmer die Umsatzsteuer völlig aufwandsneutral ist, da er sich die von ihm jeweils gezahlte Mehrwertsteuer als Vorsteuer von seiner Mehrwertsteuerzahllast abziehen kann. Die Mehrwertsteuer trägt nämlich in vollem Umfang der Endverbraucher. Also: Keine Preiserhöhung bei Lebensmitteln, sonst ist das wie Betrug!

Auf t-online stieß ich dann neulich auch noch auf diese Nachricht: Ext. LinkMehrwertsteuer: Tricks mit Mogelpackungen.

Die Hersteller machen es dem Einzelhandel leicht, auf die Preiserhöhungen zu verzichten; Sie ändern einfach die Packungseinheiten. Derselbe Preis, aber weniger Inhalt! Und untereinander wird die gestiegene Marge aufgeteilt ...

Beispiel: Pampers-Windeln „Baby Dry Mega Pack“: 3 mal 40 statt 3 mal 43 Windeln; „Kleenex Happies“ Baby-Pflegetücher: 90 statt 100 Stück; Pringles-Chips: 170 statt 200g pro Packung; jeweils alles zum selben Preis!

Die gesamte Liste als Ext. LinkPDF-Datei.

Und das tolle: Solche Änderungen werden so gut getarnt, daß sie einem gar nicht auffallen! Tolle Ehrlichkeit: „Wir erhöhen die Preise nicht schon vorher.“ Die Verbandsvorsitzenden sollten in die Politik gehen, Lügen können sie offensichtlich schon gut genug!

Wie ich bei Politikern auf Lügen komme? Ich sag nur „Keine Merkelsteuer mit der SPD!“ So lautete doch ein Wahlspruch 2005. Aber jetzt gibt es die große Koalition, da gilt alles nicht mehr, was vor der Wahl gesagt wurde. Und Ihr in Berlin wundert Euch allen Ernstes noch über Wahlmüdigkeit?


Der Schönheitstip der Schauspielerin Anja K. (18.10.2006)

Die Schauspielerin Anja K. hat in der „Bild“-Zeitung ihr Schönheitsrezept verraten. Die Schlagzeile lautete ungefähr „Ich schmiere mir Hämhorroidensalbe ins Gesicht, um schöner auszusehen.“

Ehrlich gesagt würde ich so etwas nicht tun. Ich würde so etwas nicht zugeben, schon gar nicht in der „Bild“. Davon abgesehen hätte ich viel zu viel Angst davor, durch diese Art von Creme irgendwann ein Arschgesicht zu bekommen!

Lieber Leser, liebe Anwälte, liebe Frau K.! Ich versichere, daß ich weder Ihre Person noch Ihr gutes Aussehen in irgendeiner Weise verunglimpfen will oder eine Kränkung beabsichtige. Meine Bemerkung ist reine Satire!


Dusch- & Badegel in besonderen Duftnoten (12.11.2006)

Meine geliebte Frau sagte mir heute, daß es zu Weihnachten neue Duftsorten für Dusch- und Badegel von Lavera gibt, siehe gleich nebenan: „Himmlischer Bratapfel“ kann ich mir ja gerade noch halbwegs vorstellen, es gibt ja auch Zitronen- oder Orangen-Duschgel. Aber „Weihnachtsschokolade“?

Und wenn so etwas dann tatsächlich beim Kunden ankommt, gibt es dann auch bald die Duftnoten „Glühwein“, „Zimtsterne“ und „Spekulatius“?

Eine Idee hab ich noch: Gestern hat doch auch wieder der Karneval angefangen! Wie wäre es mit den närrischen Duftnoten „Currywurst“, „Pommes Schranke“ und je nachdem, aus welcher Stadt der Karnevalist stammt, „Düsseldorfer Altbier“ oder „Kölsch“?

Motto: „Riechen Sie am ganzen Körper genau so wie aus dem Hals!“

Werbung fuer Lavera Dusch- und Badegel 'Himmlischer Bratapfel'


Risiko à la Merkel (27.11.2006)

Gestern habe ich im Heute-Journal ein Interview mit Frau Merkel gehört, in dem es um die Arbeitslosengeldzahlungen für ältere Arbeitnehmer ging. Nachzulesen ist das Interview Ext. Link hier. Mir geht es speziell um den Abschnitt mit dem „Risiko“:

Merkel: Weil ich glaube, dass das Risiko für einen Älteren, wieder in Arbeit zu kommen, höher ist.

Na, da habe ich doch noch einen wichtigen, ergänzenden Warnhinweis: „Vorsicht! Das Risiko, wieder in Arbeit zu kommen, wird immens erhöht, wenn man als Arbeitssuchender Bewerbungen schreibt!“

Liebe Frau Bundeskanzler! Ein Risiko ist etwas, das man vermeiden will, z. B., daß Politiker wiedergewählt werden, die laufend Unsinn erzählen.


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